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Liebe Mitglieder,

mit der Umstellung auf G9 plant das Kultusministerium ein Stundenkürzung, die das Fach Kunst empfindlich treffen wird. Die Jahrgänge 6, 10 und 11 sollen künftig nur einstündig unterrichtet werden. Was das für mögliche Anwahlen in Jahrgang 11 bedeutet, kann sich jeder vorstellen. Im Vergleich mit dem alten G9 stellt diese Stundentafel eine Kürzung um 16,6% dar. Diese wurde kurz vor dern Ferien (!) informell bekannt gegeben.

Liebe Kollegen und Kolleginnen,
 
wenn auch alle nach Schuljahrsbeginn erst einmal auf die Documenta oder die Skulpturprojekte Münster schauen, 
gibt es auch noch für kleinere Trips einige interessante Ausstellungsziele:

Wollten Sie nicht auch immer schon einmal nach Worpswede?

Seit gut einem Jahr läuft der Film „Paula“ in den Kinos. Der eine oder andere wird ihn gesehen haben und vielleicht hat der Film bei Ihnen sogar die Sehnsucht nach Worpswede geweckt? Auch in dem aktuellen Roman „Konzert ohne Dichter“ von  Klaus Modick wird diese Zeit plastisch geschildert. Der BDK möchte mit Ihnen einen Ganztagesausflug zu den Schauplätzen dieser einzigartigen Künstlerkolonie unternehmen, um mehr über das Leben und Wirken der teils dem Jugendstil, dem Impressionismus bzw. Expressionismus verhafteten Künstler Heinrich Vogeler, Paula Becker, Otto Modersohn, Fritz Mackensen, Carla Westhoff u.v.m. zu erfahren. Für die Mitgliederführung konnten wir Jutta de Vries gewinnen. 

Städlemuseum bietet Onlinekurs für die Moderne

Städlemuseum | Schaumainkai 63 | 60596 Frankfurt am Main

T+49(0)69-605098-200 | F+49(0)69-605098-0
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.staedelmuseum.de

Das Städlemuseum in Frankfurt am Main hat ein aufwendiges Angebot geschaffen, dass Interessierten Einblicke in Kunstbetrachtung und -geschichte geben will. Es handelt sich um einen Onlinekurs, der Kunst von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart zum Thema hat.

Documenta 14 Athen/Kassel

Gedanken zur Halbzeit

©Jutta de Vries

Dieses Jahr 2017 ist ein regelrechtes Kunstjahr.

Neben den vielen deutschlandweiten Ausstellungen zum Lutherjahr treffen die drei großen Welt-Kunstausstellungen zeitgleich aufeinander, das passiert nur alle 10 Jahre.

Kunstfreaks haben also richtig viel zu tun, da bleibt kein Relaxen am Strand oder in den Bergen!

Den Beginn machte die Documenta in ihrer 14. Ausgabe schon im April in Athen, dem „Umweg“, den der künstlerische Leiter Adam Sczymszyk ihr verordnet hat, um dann am 10. Juni in Kassel an ihrem Heimatort anzukommen, dies soll ja auch heute unser Thema sein.

Okwui Enwezors Venedig-Biennale ohne Zukunft
©Jutta de Vries 2015

„All the World’s Futures“, das zentrale Motto der „Mutter aller Biennalen“ stammt traditionell vom Kurator der Schau, diesmal heißt er Okwui Enwezor. Der 52jährige Nigerianer mit US-Pass, hochgelobt einst für seine Documenta 11 und heute zurückhaltender Chef am Münchner Haus der Kunst, sucht Zukunftsperspektiven (frei übersetzt, denn das Wort „Zukunft“ gibt es im Deutschen ja nur im Singular). Und er meint damit alle Völker der Welt. Eine Globalisierungs-Schau also, auf der Basis des Gegenwarts-Schreckens-Szenario.